Hilfsnavigation

Giebel des Rathauses in Wolfach
04.06.2014

Vive le jumelage!

Lebendige Partnerschaftsfeierlichkeiten in Cavalaire/Mer lassen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken

Aus Anlass des 30-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums zwischen Wolfach und Cavalaire/Mer ist eine große Wolfacher Delegation der Einladung von Bürgermeister Gottfried Moser zur Reise „Mit dem Maire nach Cavalaire“ gefolgt.

Nahezu 110 Personen verbrachten das lange Wochenende über Christi Himmelfahrt in der französischen Partnerstadt an der Côte d´Azur und genossen die überaus herzliche Gastfreundschaft der Südfranzosen. Sie hatten sich auf die Ankunft der 30 Motorradfahrer, der Trachtenkapelle Kinzigtal, den Chor um Musikschulleiterin Kathrin Kriechel und die übrigen Gäste bestens vorbereitet und ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Bürgermeister Philippe Leonelli, der erst im März 2014 mit großer Mehrheit gewählt worden war, und seine neue Mannschaft haben damit unter Beweis gestellt, dass den Freunden aus Cavalaire/Mer die Städtepartnerschaft sehr am Herzen liegt und sie an einer Vertiefung der freundschaftlichen Beziehung auch in der Zukunft interessiert sind.

In den freundschaftlichen Gesprächen zwischen den Bürgermeisterkollegen Gottfried Moser und Philippe Leonelli wurden bereits neue Impulse für weitere Begegnungen im kommenden Jahr besprochen.
Viele neue Gesichter sind bei dem diesjährigen Partnerschaftsbesuch hinzugekommen, ohne dass es an den bekannten Gesichtern und den bisherigen freundschaftlichen, langjährigen Beziehungen fehlte.

Bürgermeister Phillippe Leonelli (rechts) und Bürgermeister Gottfried Moser bei der Überreichung des Gastgeschenkes an den französischen Kollegen im Rahmen des Empfanges aller Gäste im Rathaus. Zur Erinnerung an das 30-jährige Jubiläum und den gleichzeitigen Besuch der Trachtenkapelle Kinzigtal wurde eine »«Kuckucksuhr« mit dem Abbild der beiden in Kirnbach und Kinzigtal beheimateten Trachten ausgewählt.


Zur Feier des 30-jährigen Jubiläums überraschten die Gastgeber mit zwei künstlerisch gestalteten Geburtstagskuchen. Von rechts: Der Mann der ersten Stunde, Ben Benkhedda, Sylvie Gauthier (Beigeordnete), Bürgermeister Philippe Leonelli, Bürgermeister Gottfried Moser und Ute Moser.

Auch der Mitgründer der Städtepartnerschaft zwischen Wolfach und Cavalaire, Ben Benkhedda, ließ es sich nicht nehmen, den Partnerschaftsfeierlichkeiten beizuwohnen. Er verlieh in einer kurzen Rede seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich die Städtepartnerschaft auch in der Zukunft bewähre und sich viele Begegnungen den bisherigen Treffen anschließen mögen. Daran kamen bei diesem Besuch allerdings keinerlei Bedenken auf. Auch die Beigeordnete Sylvie Gauthier, die künftig für die Städtepartnerschaft zuständig sein wird, ließ keinen Zweifel daran, dass Cavalaire die aktive Freundschaft mit Wolfach weiterhin mit Leben erfüllen möchte.

Mit dem Versprechen, sich baldmöglichst im neuen Jahr in Wolfach wiederzusehen und die Gespräche für die Begegnungen 2015 fortzusetzen, wurden alle Gäste am Sonntagmorgen von den Gastgebern am Eingang des Campingplatzes „La Baie“ verabschiedet.

Und es waren sich auf allen Seiten alle einig: VIVE LE JUMELAGE!

Hier geht es zur Bildergalerie.




Auf großen Beifall in der Bevölkerung stießen die angekündigten Konzerte der Trachtenkapelle Kinzigtal.

Zahlreiche Gäste lauschten den Klängen auf dem Platz vor dem Maison de la mer und verfolgten aufmerksam interessiert die Vorstellung der Fürstenberger Tracht in ihren Details und Unterschieden hinsichtlich der verheirateten und unverheirateten Trachtenträgerinnen und Trachtenträgern.
Die Trachtenkapelle Kinzigtal gab insgesamt zwei Platzkonzerte sowie ein Konzert im Rahmen der Feierlichkeiten im Salle des Fêtes.



Auf Initiative der ehemaligen Leiterinnen der Musikschulen Wolfach und Cavalaire, Karin Pätzold und Reinhilde Tassello, wurde unter Beteiligung der derzeitigen Leiterin der Musikschule Offenburg/Ortenau, Katrin Krichel, ein anspruchsvolles Programm für ein Kirchenkonzert mit Musik aus der Zeit der Renaissance und des Barock zusammengestellt.

Damit wurde der Bogen zum ersten Konzert des „Ensembles für alte Musik“ gespannt, das im Gründungsjahr 1984 gegeben wurde. Der Chor setzt sich aus Lehrerinnen der Musikschule, Mitgliedern des Musikschulchores „Passatempo“ sowie Freunden der Musikschule zusammen.